CO2-neutrale Übungsfahrten und Einsätze, schnelle Wege in der Innenstadt und gesunde Einsatzkräfte: Die Löschgruppe Wettelbrunn testet Elektro-Fahrräder.
Es muss nicht immer das schwere Löschfahrzeug sein. Um bei Übungen, Brandschauen oder Botengängen CO2 einzusparen, geht die Löschgruppe Wettelbrunn neue Wege – und zwar auf dem E-Bike. Mit der Einführung von sechs speziell ausgestatteten Dienst-Elektrorädern setzt die Wehr ein Zeichen für Nachhaltigkeit im Einsatzdienst.
Umweltfreundlich und wendig.
„Gerade bei Fahrten im dichten Stadtverkehr oder zu Vorbeugungsmaßnahmen sind wir mit dem E-Bike oft schneller und effizienter als mit dem PKW“, erklärt der Gruppenführer und Pressesprecher der Feuerwehr. Zudem ist die Bilanz überzeugend: Pro Kilometer, der statt mit einem Verbrennungsmotor zurückgelegt wird, werden rund 150 Gramm CO2 eingespart. Da die Akkus mit Ökostrom geladen werden, sind die Fahrten nahezu klimaneutral.
Vorteile im Übungs- und Dienstbetrieb:
Die Vorteile der „Feuerwehr-Pedelecs“ liegen auf der Hand:
Schnelle Logistik: Dienstbesprechungen oder Brandschauen im Stadtgebiet können ohne Parkplatzsuche absolviert werden.
Gesundheit: Das E-Bike-Fahren trainiert das Herz-Kreislauf-System, ist aber gelenkschonend, was die Fitness der Einsatzkräfte fördert.
Nachhaltigkeit: Die CO2-Bilanz der Wehr verbessert sich.
Ausstattung für den Dienst:
Die Räder sind für den direkten Brandeinsatz gedacht, aber auch für den „First Responder“-Einsatz, um in überlasteten Innenstädten schnell Hilfe zu leisten. Ausgestattet sind die Räder mit robusten Packtaschen, Platz für Funkgeräte und Erste-Hilfe-Ausrüstung.
Fazit
Die ersten Erfahrungen sind positiv. „Die Kollegen nutzen die Räder gerne. Es ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein um die Kosten zu senken . Die Feuerwehr zeigt: Auch im modernen Feuerwehrwesen können Tradition und Umweltschutz Hand in Hand gehen.



